Systemtechnik und Technische Kybernetik
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Gute Aussichten für den Start ins Berufsleben

Der Bedarf an Ingenieuren/-innen steigt. Nach Erhebungen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln aus dem Jahr 2006 planten die Unternehmen für 2007 ca. 8,4 Prozent Ingenieurneueinstellungen gemessen an ihrem aktuellen Personalbestand an Ingenieuren. Unverändert hoch bleibt also der Bedarf an gut ausgebildeten Ingenieuren quer durch alle Industriebranchen. Insbesondere im Maschinen- und Fahrzeugbau und in der Elektroindustrie herrscht akuter Mangel an Ingenieuren. Die Aussichten für Absolventen/-innen ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge sind aller Vorausicht nach auch in Zukunft exzellent.

Vielfältige Berufsmöglichkeiten

Langfristig bieten sich den Studierenden der Technischen Kybernetik hervorragende Möglichkeiten. Die Kybernetik ist eine interdisziplinäre Wissenschaft, daher sind ihre Methoden fächerübergreifend anwendbar. In der chemischen Industrie, der Biotechnologie, im Fahrzeug- und Anlagenbau oder der Luft- und Raumfahrttechnik - überall werden kybernetische Methoden gebraucht. Absolventen/-innen der Technischen Kybernetik sind also nicht an einen bestimmten Industriezweig gebunden. Ihre Berufsaussichten sind deshalb weitgehend unabhängig von konjunkturellen Schwankungen einzelner Branchen.

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Nicht ohne Computertechnik

Computersimulationen, Entwürfe von Regelungen und Prozessoptimierungen gehören zu den typischen Aufgabengebieten. Diese sind nur mit moderner Computertechnik zu realisieren. Deshalb gilt: Kybernetiker sind Ingenieure mit starkem Informatikbezug - ein weiterer Pluspunkt bei der Jobsuche.

Universitäten bieten Chancen

Neben den guten Berufsaussichten in der Industrie bieten sich auch interessante Möglichkeiten im wissenschaftlichen Bereich. Dazu zählt eine wissenschaftliche Tätigkeit mit dem Ziel der Promotion zum Dr.-Ing. an Universitäten und Forschungsinstituten. Arbeiten zur Weiterentwicklung von Theorie und Methoden der Kybernetik sind ebenso möglich, wie die Anpassung und Anwendung der Theorie auf neue Bereiche. Ob in der wissenschaftlichen Forschung oder der industriellen Anwendung - die solide und zukunftsorientierte Ausbildung des Kybernetik-Studiums macht fit für viele interessante Jobs und öffnet viele Türen!

Bachelor und/oder Master

Mit dem Ziel der Schaffung eines Systems einheitlicher, vergleichbarer und europaweit anerkannter Hochschulabschlüsse unterzeichneten 29 europäische Bildungsminister im Juni 1999 die sogenannte Bologna-Erklärung. Aus dem durchgängigen Studium zum Dipl.-Ing. wurde somit ein zweistufiges System von Studienabschlüssen, nämlich Bachelor und Master.

Was ist ein Bachelor?

Bachelor (vom lateinischen Wort Baccalaureus = Novize) ist der erste akademische Titel. Ein Bachelorabschluss ist somit bereits ein Berufsabschluss. Ausgerüstet mit solidem Grundwissen und guten Methodenkenntnissen sind Sie bestens für den Start ins Berufsleben gerüstet. Neben der Qualifizierung zur Berufsfähigkeit soll der Bachelorabschluss auch Drehscheibe und Startpunkt für eine weitere Qualifikation bzw. für eine wissenschaftliche Laufbahn sein.

Was ist ein Master?

Aufbauend auf dem erfolgreichen abgeschlossenen Bachelorstudium dient das Master-Studium dazu, das Wissen und Können zu vertiefen und zu erweitern. Es bereitet einerseits für eine wissenschaftliche Tätigkeit an einer Forschungseinrichtung oder Universität mit der Möglichkeit der Promotion vor. Andererseits wird mit dem Master eine optimale Basis für die Übernahme von Personal- und Führungsverantwortung in der Industrie gelegt. Erst der Abschluss Master ist dem früheren Titel Dipl.-Ing. gleichwertig.

Was ist aus früheren Studenten/-innen geworden? ... vier kurze Werdegänge

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Sabine Haumann

Studium der Systemtechnik und Technischen Kybernetik in Magdeburg von 2000 bis 2005. Erste Absolventin des Studienganges in Magdeburg. Auslandsaufenthalt als DAAD-Stipendiatin an der Universität Bergamo/Italien. Von 2005 bis 2007 Promotionsstipendiatin an der Medizinischen Fakultät Magdeburg, seit 2007 Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin im Hörzentrum der Medizinischen Hochschule Hannover. Forschung in der Audiologie und im Bereich Cochlea Implantate.

   
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Julian Krüger

Studium der "Systemtechnik und Technischen Kybernetik" von 2001 bis 2007. Auslandsaufenthalt an der Strathclyde University in Glasgow, Schottland, Industrieerfahrung u.a. durch Praktika bei Robert Bosch GmbH Leonberg (Funktionsentwicklung für Fahrerassistenzsysteme) und Diplomarbeit bei IAV GmbH Berlin (Regelungskonzepte für Verbrennungsmotoren). Seit 2007 Entwicklungsingenieur für Photovoltaik-Wechselrichter bei SMA Solar Technology AG bei Kassel.

   
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Florian Knorn

Studium der "Systemtechnik und Technischen Kybernetik" in Magdeburg von 2001-2006, wobei die Studienarbeit am Hamilton Institut der NUI Maynooth (Irland) und die Diplomarbeit am ARC Centre der University of Newcastle (Australien) angefertig wurde. Das Praktikum wurde bei DaimlerChrysler in Sindelfingen absolviert. Danach Promotionsstudium an der TU Berlin bzw. dem Hamilton Institut.

   
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Klaus Habermann

Studium "Systemtechnik und technische Kybernetik" von 2001 bis 2006; davon Praktikum "Entwicklung und Test von Motorsteuergeräten am HiL-Prüfstand" und Diplomarbeit "Modellierung und Simulation eines Kfz-Kraftstoffversorgungssystems" jeweils bei Continental VDO. Seit 2006 Entwicklungsingenieur der TESIS DYNAware GmbH: Fahrleistung- und Verbrauchsimulation, Entwicklung und Test von CO2-Maßnahmen i.A.d. BMW Group, Efficient Dynamics. Seit 2008 Vertrieb, Entwicklung und Applikation im Bereich "Fahrdynamiksimulation" der TESIS DYNAware GmbH

 

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